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unsere Garantie

Mängelhaftung (Gewährleistung)

Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt:

1. Handelt der Kunde als Unternehmer,
-hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung;
-beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängel ein Jahr ab Gefahrübergang;
-sind bei gebrauchten Waren die Rechte und Ansprüche wegen Mängeln grundsätzlich ausgeschlossen;
-beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

2. Die in den vorstehenden Ziffern geregelten Haftungsbeschränkungen und Verjährungsfristverkürzungen gelten nicht
-für Sachen, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
-für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden, sowie
-für den Fall, dass der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat.

3. Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

4. Die Garantie gilt nicht für:

(a) Glasscheiben, deren Dichtigkeitsverlust gleichzeitig mit Rissen, Bruch oder mechanischen Beschädigungen mindestens der einen Scheibe auftritt,

(b) Risse in der Verglasung und dem Scheibenverbund, die unmittelbar nach der Abnahme des Produkts oder während der Nutzung entstehen,

(c) gebogene Verbundverglasungen,

(d) Schäden, die durch die Beklebung /Abdeckung von Scheiben oder durch die Unterbrechung des Wärmeflusses in den Scheiben verursacht wurden,

(e) das Phänomen des allmählichen Verlusts der Gasfüllung während der Nutzung der Verbundverglasungen (in Übereinstimmung mit den geltenden Branchennormen),

(f) Interferenz-Symptome, mehrfache Reflexionseffekte, ESG-Anisotropie,

g) Phänomene und Defekte, die sich aus der Ansammlung und Kondensation von Wasserdampf ergeben (ein physikalisches Phänomen) - bezieht sich auf die äußere und innere Seite der Verbundverglasung,

h) die Unterschiede in der Benetzbarkeit von Isolierglas,

(i) Hohlräume und Vorsprünge/Unebenheit von Verbundglas,

(j) spontane Rissbildung bei gehärtem Glas, wenn nicht vorher auf besonderen Wunsch des Kunden ein HST-Test durchgeführt wurde, der Nickelsulfid-Fällung in Glas eliminiert,

(k) der „Klingeleffekt" der Sprossenschienen,

(l) Schäden, die vom Benutzer verursacht wurden.